Grundlagen der ganzheitlichen Methodik

Die Grundlagen der „ganzheitlichen Methodik“

Ganzheitliche Methodik – Was heißt eigentlich ganzheitliche Methodik?

Paul P. Bulla

Zur Einleitung eine kurze Erklärung zu den Grundlagen der ganzheitlichen Methodik: Ziel ist die bewusste Lebensgestaltung mit positiver Lebensleistung und einem hohen Maß Unabhängigkeit.

Über eine Analyse der persönlichen und beruflichen Situation kommt der Anwender zu Wünschen und Zielsetzungen. Es wird nach Schwierigkeiten, Engpässen, gesucht und nach der dringendsten Aufgabe. Dann wird für jede Aufgabe, für jedes Ziel ein Erfolgsplan erstellt und die Teilaufgaben der Pläne über das Ergebnis-Zeitplansystem durchgeführt.

Neben diesen Phasen der Analyse und Durchführung der Aufgaben werden Informationen und Empfehlungen für die Gesundheit, für das mentale Training, für die Nutzung des Unterbewusstseins, für kreative Ideenfindung unter anderem auch durch schriftliche Nachbereitungen, verwertet. Also: Analyse, Ziele finden und formulieren. Übernahme in lang- und kurzfristige Zeitpläne, Ergebnis-Erfolgsplanung. Durchführung mittels detaillierter Zeitgestaltung.

Alle Planungsunterlagen sind so gestaltet, dass indirekt auch das Unterbewusstsein für optimale Problemlösungen herangezogen wird. Die Grundanalyse stellt dem Nutzer wesentliche Fragen für alle Lebensbereiche . Bei jedem Punkt wird gefragt:

  • Wie zufrieden bin ich mit der Situation?
  • Wie sieht der gegenwärtige Zustand aus. wie ist er entstanden?
  • Was stört mich? Was ärgert mich? Worunter leide ich?
  • Sind es wirkliche oder nur vorgeschobene Unzulänglichkeiten?
  • Was belastet mich?
  • Wovor habe ich Angst?
  • Wo liegt mein Problem, mein Engpass?

Dann wird bei jedem Punkt nach dem Vorteil, dem Idealzustand gesucht:

  • Wie sähe der Idealzustand aus?
  • Vorzüge der Situation (nicht übersehen).
  • Was sollte ich eigentlich tun?
  • Wo liegt meine Stärke?

Bei vielen Fragen ist auch die Antwort nach dem TREND bedeutsam.

  • Wie entwickelt sich die Situation (Zeitfaktor)?
  • Wie sind die Nachteile (der möglichen Entwicklung)?
  • Wie sind die Vorteile (der möglichen Entwicklung)?

Aus der Beantwortung dieser Fragen nach dem NACHTEIL/MINUS (-) und dem VORTEIL/IDEAL (+) sowie dem Trend ergeben sich die KONSEQUENZ, das ZIEL, die AUFGABE zwingend:

  • Welche Konsequenzen ziehe ich?
  • Was ist notwendig?
  • Wie verwerte ich die Erkenntnis/den Vorzug?
  • Wie beseitige ich den Engpass?
  • Was werde ich tun?

mit der Formulierung des erwünschten ERG E B N ISS E S. Diese Fragen und Antworten werden gegeben zur Gesundheit, Persönlichkeit, zum Lebenslauf, sozialen Beziehungen, des Berufs, der finanziellen Situation, der natürlichen Umwelt und möglicher Gefahren.

Nachdem sich eine ganze Liste neuer Wünsche und Zielsetzungen ergeben haben, wird auch nach den Wünschen der Lebenspartner gefragt.

  • Welches sind die innigsten Wünsche meines Lebenspartners?
  • Was möchten meine Lebenspartner mit 30.40,50,60,70 Jahren erreicht haben?
  • Welche Wünsche würden meine Lebenspartner wählen

Die sich aus allen Analyseteilen ergebende Wunsch/Ziele-Liste wird nun strukturiert. Es werden Engpassprobleme gesucht und Prioritäten festgelegt. Die Lösung von Engpassproblemen kann evtl. gleich mehrere Probleme lösen. Könner der Erfolgsplanung formulieren ihre Ziele als »Ergebnisse«, eine besonders wirksame Methode, das Unterbewusstsein für die Problemlösung mit einzuschalten. Spätestens bei mehrmaligem Bearbeiten der Grundanalyse verdichten sich alle Ziele zu einer »Lebens-Synthese«. Dann fällt die Formulierung eines positiven Lebenswunschbildes und des Lebensplanes nicht mehr schwer.

Die ERFOLGSPLANUNG analysiert die einzelnen Ziele/Wünsche ebenfalls über Ist/Sollzustand und Minus-Vorschau (-) und Plus-Vorschau (+) unter Berücksichtigung von negativen wie positiven Beispielen. Über Kontrollfragen zur Ziele-Hierarchie, evtl. Lösung von kraftzehrenden Bindungen und möglichen Kräften, mit denen man sich verbinden kann, wird dann das ERGEBNIS-ZIEL festgelegt. Unter Berücksichtigung vor allem des Nutzens, der mit dem Plan geboten wird, und Überlegungen zur »Ernte« wird dann nach den benötigten Mitteln und den Hauptaufgaben, den Maßnahmen gesucht. Die Berechnung der benötigten Zeit wie der voraussichtlichen Kosten erleichtert dann die Entscheidung, ob der Plan durchgeführt werden soll und kann.

Die Erfolgsplanung, für jedes größere Vorhaben eingesetzt, und die Realisierung aller Teilziele über die ergebnisorientierte ZEITGESTALTUNG (Perioden-, Jahres-, Monats-, Wochen-und Tagespläne) führen nicht nur zu permanenten Erfolgserlebnissen, sie lassen die eigene Entfaltung, das Reifen der Persönlichkeit und die immer größere Erfolgsfähigkeit erleben.

Konsequent angewandte GANZHEITLICHE METHODIK führt häufig zu neuen Einsichten. Man wagt sich an Unbekanntes, nachdem das Bekannte allzu häufig versagt hat. Man entdeckt, dass man nicht warten darf auf die Veränderung der „äußeren“ Welt. Es gilt, das eigene Leben umzugestalten. Eine positive LebenseinsteIlung hilft, mit Stress angemessen umzugehen. Das Verhalten orientiert sich mehr und mehr an persönlichen Lebensbedürfnissen und nicht nach denen anderer.

Die Einstellung zum Leben ändert sich dadurch positiv. Jedes Tun und Lassen hat jetzt Sinn und Zweck. Der Anwender gewinnt innere Freiheit und wird in Bezug auf sein Leben kreativer.

»Begeistert leben, verantwortlich handeln« wird dann zum eigenen Motto.